Klimaschutz

Die Fachstelle für Klimaschutz ist für Bürgerinnen und Bürger, Schulen, Unternehmen und Kommunen Ansprechpartner rund um die Themen Energieeffizienz und Klimaschutz im Wittelsbacher Land!
Wir initiieren und betreuen verschiedenste Förderprojekte und bieten kostenlos neutrale Erstinformationen und Impulsberatungen an.

  • Telefonische Beratung unter Tel. 08251 92-4814
    Montag bis Donnerstag: 08:00 bis 18:00 Uhr und Freitag 08:00 bis 16:00 Uhr
  • Energiesprechstunde
    Bei der kostenlosen Energiesprechstunde im Landratsamt können Sie sich von einem Experten der Verbraucherzentrale persönlich zu Ihrem Anliegen beraten lassen. Die jeweils 45-minütigen Einzelgespräche finden einmal im Monat immer donnerstags von 08:30 bis 17:45 Uhr im Landratsamt statt. Anmeldung unter Tel. 08251 92-4814
  • Photovoltaik-Spezialberatung
    Einmal im Monat bieten wir Ihnen donnerstags von 14:00 bis 17:45 Uhr Spezialberatungen zum Thema Photovoltaik an. Anmeldung unter Tel. 08251 92-232.

Alle Termine auf einen Blick: DOWNLOAD Plakat

Bitte bringen Sie folgende Unterlagen zur Beratung mit:

Grundriss-, Bau- und/oder Lagepläne
Schnitte, Ansichten und Fotos
Wohn- und Nutzflächenberechnungen
Energieausweis
Kaminkehrer-Protokolle
Strom- und Brennstoffabrechungen (Gas, Heizöl etc.)

Stromsparberatung des Kath. Verbands für soziale Dienste (SKM)

Die Stromsparberatung des Kath. Verbands für soziale Dienste e. V. (SKM) unterstützt Haushalte mit geringem Einkommen beim Aufdecken von Energiesparpotenzialen. In einer kostenlosen Beratung im Haus des Beratungsempfängers erfolgt eine Bestandsaufnahme, auf deren Basis ein individueller Stromsparfahrplan erstellt wird.  Darüber hinaus erhält der Haushalt ein Gratispaket mit Energiesparartikeln wie z. B. Energiesparlampen, Wasserstopps, Zeitschaltuhren oder schaltbaren Steckerleisten. Das Angebot richtet sich an alle EmpfängerInnen von Transferleistungen wie ALG II, Wohngeld, Grundsicherung sowie GeringverdienerInnen. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten hier sowie telefonisch unter 0821 317-8764.

DOWNLOAD Flyer

 

Web- und Seminarangebote

Download Broschüren und Flyer der Verbraucherzentrale

Hier geht es zur Übersicht…

Beratung zu Hause

Sie haben Fragen oder Energieprobleme, die sich ein Experte vor Ort anschauen soll? Die Energieberater:innen der Verbraucherzentrale Bayern e. V. kommen für eine persönliche Beratung zu Ihnen nach Hause. Je nach Thematik prüfen und messen sie, beraten Sie und geben Ihnen individuelle Tipps. Die Ergebnisse der Beratung erhalten Sie vier Wochen nach dem Termin in Form eines Berichts. Dank der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie beträgt der Preis für eine Vor-Ort-Beratung nur 30,00 Euro. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis ist das Angebot kostenfrei. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter 08251/ 92-4814.

Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Ein großer Teil der Energie wird im Haushalt benötigt. Ob beim Heizen, der Beleuchtung oder den vielen elektrischen Geräten, neben dem tatsächlich benötigten Verbrauch gibt es oft unerwünschte Verluste. Einige davon lassen sich auch abstellen, wenn man sie denn kennt.

Damit Sie Ihre Energieverluste entdecken, bietet Ihnen die Fachstelle für Klimaschutz eine Reihe von Messgeräten zum Ausleihen an, inklusive leicht verständlicher Anleitungen sowie Tipps und Tricks, wie Sie den Verbrauch verringern können.

Sie können entweder einzelne Strommessgeräte ausleihen, oder gleich den ganzen Energiemesskoffer mit zusätzlichem Thermo-/ Hygrometer, Infrarotthermometer, Kühlschrankthermometer, Luxmeter sowie verschiedenen LED-Lampen zum Ausprobieren.

Leihen Sie sich ganz unverbindlich für zwei Wochen die kostenlosen Messgeräte in der Fachstelle für Klimaschutz aus, und finden Sie Ihre versteckten Energieverluste!

Aktuelles

Zahlen Sie zu viel fürs Heizen?

Heizkostenvergleich:

Heizungsbetrieb optimieren:

  • Heizkörper entlüften – Video: „Heizkörper entlüften – aber richtig!“
    Egal ob Blubbern oder Pfeifen – wenn Heizkörper Geräusche machen, sollten Hausbesitzer handeln. Durch zu viel Luft im Heizungswasser läuft die Anlage nicht mehr effizient, die Kosten steigen. Daher sollte Heizwasser entgast werden.
  • Hydraulischer Abgleich – Online-Rechner
    Beim hydraulischen Abgleich stellt der Handwerker die Heizung so ein, dass die Heizwärme dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Das erhöht den Wohnkomfort und spart Heizkosten. Ob ein Abgleich sinnvoll ist, können Verbraucher mit dem kostenlosen Online-Rechner herausfinden.
  • Tipps zur Heizungsoptimierung – Energieatlas Bayern
    Senken Sie durch einfache Maßnahmentipps Ihren Heizkostenverbrauch!

Heizungsvergleich: Unterstützung bei der Wahl Ihrer Heizung

Sie möchten wissen, welcher Heizungstyp am besten zu Ihren Anforderungen passt? Dann nutzen Sie das Online-Tool des Landesamtes für Umwelt und erfahren Sie alles über Funktionsweise, Wirkungsgrad und Fördermöglichkeiten der verschiedenen Heizungssysteme.

Werden Sie aktiv!

Der Klimaschutz hat einen hohen Stellenwert und eine lange Tradition im Landkreis Aichach-Friedberg.

Bereits seit 1996 werden die Themen Energie und Klimaschutz im Landkreis aktiv begleitet und seit 2006 als Handlungsfeld im Regionalen Entwicklungskonzept des Wittelsbacher Landes verankert.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Akteure aus dem Wittelsbacher Land können sich im Rahmen unserer Netzwerkarbeit jederzeit aktiv einbringen:

Der Arbeitskreis Energie und Klimaschutz ist eine Partizipationsmöglichkeit für Bürgerinnen und Bürger des Landkreises und befasst sich mit aktuellen Themen des Klimaschutzes sowie dem Aspekt der Energie. Er entstand im Zuge der Agenda 21 und wurde im Rahmen der LEADER-Periode 2014 – 2022 als Arbeitskreis „Energie und Klimaschutz“ in der LAG Wittelsbacher Land aufgenommen. Arbeitskreissprecher ist seit 2015 Herr Walter Pasker.

Im Arbeitskreis wurden bereits in früheren Jahren Projekte wie „Sonnenwende im Wittelsbacher Land – warmes Wasser von der Sonne“, „Altbaumodernisierung im Wittelsbacher Land“ sowie Informationsveranstaltungen und Ausstellungen angeregt bzw. durchgeführt.

In der letzten LEADER-Förderperiode wurden z. B. folgende Projekte realisiert:

  • Energieeffizienz am Gebäudebestand im Wittelsbacher Land – Thermographie-Spaziergänge und Energiestammtische ( 2017 – 2019)
  • Umwelt- und Klimaschutz in Schulen im Wittelsbacher Land (2017 – 2020)
  • Klimafreundliche Dächer im Wittelsbacher Land (2019 – 2022)

Für die aktuelle Förderphase 2023 – 2027 befinden sich mehrere Projekte in der Vorbereitung.

Möchten Sie selbst aktiv am Arbeitskreis beteiligen? Dann freuen wir uns über Ihre Anmeldung. Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Martin-Stadler, Tel. 08251 92-365
gerne zur Verfügung.

DOWNLOAD Anmeldeformular zur Teilnahme am Arbeitskreis

Der Landkreis Aichach-Friedberg möchte gemeinsam mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und Akteuren vor Ort im Rahmen eines Förderprojektes neuen Schwung  in die Modernisierung von Wohngebäuden, insbesondere von Ein- und Zweifamilienhäusern, bringen.

Mit dem „Modernisierungsbündnis Wittelsbacher Land“ sollen von kommunalen Einrichtungen, Institutionen, Organisationen des Handwerks und weiteren im Klimaschutz aktiven Akteuren und Gruppen Aktionen angestoßen und umgesetzt werden, die Hausbesitzer motivieren, ihr Haus fit für die Zukunft zu machen.

Im Netzwerk können Akteure zum einen ihre Angebote bekannt machen und in Projekte einbringen und zum anderen als Multiplikatoren für die Kommunikation der Angebote an die Bürger fungieren. Koordinatorin für das Netzwerk ist die Fachstelle für Klimaschutz im Landratsamt.

Wenn auch Sie mitmachen möchten, können Sie dies durch die Mitgliedschaft im Bündnis tun.

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail an klimainfo@lra-aic-fdb.de oder telefonisch unter 08251 92-365.
Ansprechpartnerin: Charlotte Martin-Stadler

DOWNLOAD Anmeldeformular

 

  •  Vortragsveranstaltung mit Marktplatz der Partner des Modernisierungsbündnisses
    am 25. September 2024
    Wärmepumpe und Photovoltaik: Das perfekte Duo für die energetische Sanierung
    Hier geht es zur Anmeldung…
  • Jahrestreffen Modernisierungsbündnis 13.11.2024, 16:00 – 17:30 Uhr

Weitere Veranstaltungen unserer Bündnispartner

Praxisbeispiele

Haben Sie neue Fenster, rüsten Sie Ihre Heizung um oder haben Sie Ihr Haus erst kürzlich gedämmt?  Das Landratsamt Aichach-Friedberg als Akteur des „Modernisierungsbündnis Wittelsbacher Land“ ist auf der Suche nach Praxisbeispielen in Sachen Klimaschutz.

Zeigen Sie uns Ihre umgesetzten Maßnahmen bei der Gebäudemodernisierung und wir machen Sie zu unserem Klimahelden! Wir stellen Ihre Projekte als Best Practice-Beispiele mit Bildern, Berichten, in einer Ausstellung oder bei Besichtigungen vor. Seien Sie Vorbild für andere und zeigen Sie uns, was Sie zum Klimahelden macht!

Hier finden Sie einige Praxisbeispiele für Gebäudemodernisierung…

Ansprechpartner bei  Rückfragen zum Projekt:
Fachstelle für Klimaschutz, Charlotte Martin-Stadler, Tel. 08251 92-365 oder
Kreisbaumeister des Landkreises Aichach-Friedberg, Andres Richter,
Tel. 08251 92-313. 

Anmeldung per E-Mail an: klimainfo@lra-aic-fdb.de

 

Leitfaden zum Aufbau von kommunalen Netzwerken

Projekte

Die Fachstelle für Klimaschutz im Landratsamt Aichach-Friedberg setzt gemeinsam mit verschiedenen Partnern aus der Wirtschaft, öffentlichen Trägern und ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürgern Projekte aus dem Bereich Klimaschutz um oder unterstützt deren Durchführung.

LEADER-Projekt „Klimafreundliche Dächer im Wittelsbacher Land“

Im Rahmen des Projektes „Klimafreundliche Dächer im Wittelsbacher Land“ konnten sich Bürgerinnen und Bürger über Solarenergie und Dachbegrünung informieren. Die Online-Tools „Solarkataster“ und „Gründachkataster“ sind sehr aussagekräftige Erstinformationsquellen und werden von rund 400 Personen pro Monat genutzt. 

An insgesamt 16 Solarabenden und 7 Informataionsveranstaltungen zum Thema Dachbegrünung nahmen rund 280 Bürgerinnen und Bürger teil. Auch die Wanderausstellung wurde vielfach ausgeliehen.  Viele dieser etablierten Informationsmöglichkeiten werden auch nach Ablauf der LEADER-Förderphase fortgeführt. 

Angebote für Bürgerinnen und Bürger:

Solar- und Gründachkataster des Landkreises Aichach-Friedberg

Damit können sich Bürgerinnen und Bürger schnell, unkompliziert und kostenlos über die Eignung ihres Hausdaches zur Nutzung von Solarenergie oder Dachbegrünung informieren.

Homepage

Video Praxisbeispiel Kühbach

Solarabende

Neues erfahren und sich zu Solarenergie austauschen, das war das Ziel der Solarabende, die auch 2023 wieder in vielen Orten des Landkreises angeboten wurden. Bei den Treffen konnten Interessierte gemeinsam über die Anwendungsmöglichkeiten und die Umsetzung von Solarenergie sprechen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten in einem kleinen Kreis Fragen stellen und Auskunft durch einen neutralen Experten erhalten. Darüber hinaus stand der Erfahrungsaustausch und die Diskussion untereinander im Vordergrund.

Wanderausstellung „Klimafreundliche Dächer“

Die Wanderausstellung „Klimafreundliche Dächer“  mit verschiedenen Rollups zum Thema Photovoltaik, einem Hausmodell und einem Balkonkraftwerk kann bei der Fachstelle für Klimaschutz kostenfrei ausgeliehen werden. Anfragen und weitere Informationen unter Telefon 08251 92-2056.

Eine genaue Beschreibung finden Sie hier.

Tipps und Entscheidungshilfen zu Photovoltaik

Das Projekt wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) im Rahmen des vom Wittelsbacher Land e.V. umgesetzten Förderprogramms „LEADER“ gefördert. Projektträger und Koordinator war die Fachstelle für Klimaschutz am Landratsamt Aichach-Friedberg. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgte von Mai 2019 bis November 2022.

Am 10.07.2020 wurde die Erstellung des digitalen Energienutzungsplans für den Landkreis Aichach-Friedberg gemeinsam mit den Bürgermeistern gestartet und im Oktober den Gremien vorgestellt. Das Projekt wurde zu 70 % vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert.

Als Ergebnis entstanden landkreisweite digitale Übersichtskarten der Anlagen für erneuerbare Energien, der Energienetze und Wärmekataster, die für die Potenzialstudien genutzt wurden. Die Ist- und Potenzialanalyse zeigt mögliche Handlungsoptionen für die Gemeinden und den Landkreis auf. Die Maßnahmenempfehlungen des Institutes für Energietechnik (IfE) wurden in Regionalkonferenzen mit den einzelnen Gemeinden bzw. der Landkreisverwaltung gemeinsam abgestimmt und in einzelne Maßnahmenkataloge niedergeschrieben. Insgesamt wurden über 400 einzelne Maßnahmenvorschläge für die Gemeinden und den Landkreis zusammengetragen.

Einige Vorschläge, wie eine Photovoltaik-Anlage mit Eigenstromnutzung auf einer kommunalen Liegenschaft, eine Wärmeverbundlösung kommunaler Gebäude und eine Nahwärmelösung in einem Quartier wurden im Laufe der Erstellung des Konzeptes bereits im Detail näher untersucht. Diese Pilotprojekte dienen als regionales Beispiel zur Umsetzung einer Maßnahme aus dem Maßnahmenkatalog und stehen stellvertretend für andere im Landkreis.

DOWNLOAD Digitaler Energienutzungsplan Landkreis Aichach-Friedberg 2021

Kommunales Klimaschutznetzwerk Aichach-Friedberg

Insgesamt 20 Städte, Märkte und Gemeinden sowie der Landkreis selbst entschieden bereits im November 2021, gemeinsame Wege in Sachen Klimaschutz zu gehen und bekundeten ihr Interesse an der Mitwirkung in einem kommunalen Klimaschutz-Netzwerk. Das Institut für Energietechnik an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden (IfE) reichte daraufhin als Netzwerkträger den Förderantrag für das Netzwerk beim Fördermittelgeber Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH ein. Zur Freude aller Beteiligten wurde das geförderte Netzwerk im Dezember 2022 positiv beschieden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) fördert somit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) das kommunale Klimaschutz-Netzwerk für den Landkreis Aichach-Friedberg.

Hier geht es zur IfE-Netzwerkplattform

 

Klimaschutz durch Moorschutz – Humusaufbau – Erneuerbare Energien

Der Landkreis Aichach-Friedberg hat sich an dem LEADER Kooperationsprojekt „CO2-Regio: Machbarkeitsstudie für einen regionalen und freiwilligen Ausgleichsmechanismus“ beteiligt. Als Projektträger fungierte der Verein Energie effizient einsetzen e. V. (eee) mit Sitz in Schrobenhausen. Im Rahmen des Projektes sollte geprüft werden, ob und wie regionale Maßnahmen wie Moorschutz, Humusaufbau, Aufforstung und Pflanzenkohle zum Klimaschutz bzw. zur CO2-Kompensation beitragen können.

Die Präsentationen sowie der ausführliche Abschlussbericht können  unter https://co2-regio.de/die-machbarkeitsstudie/ergebnisse-der-studie/ heruntergeladen  werden.

Begleitprojekt: „Torffreies Gärtnern ist Klimaschutz!“

Für die Gewinnung von Torf werden Moore trockengelegt. Dadurch wird die Vegetationsschicht abgetragen und der Lebensraum für eine hochspezialisierte Tier- und Pflanzenwelt zerstört. Durch das Trockenlegen und anschließende Verwenden des Torfes im Gartenbau entweicht außerdem das klimaschädliche Treibhausgas CO2, das zur Erderwärmung beiträgt. Die nur knapp 3% der Landfläche bedeckenden Moorböden speichern mehr als doppelt so viel COwie alle Waldflächen der Erde zusammen. Damit ist Moorschutz ein entscheidendes Instrument in der Klimakrise!

Blumenerden ohne Torf werden unter anderem auf Basis von Kompost, Rindenhumus, Holz- und/oder Kokosfaser hergestellt. Diese Rohstoffe schaffen lockeren, gedüngten Boden und sorgen dafür, dass Wasser länger gespeichert werden kann. Der Einsatz von Torf im Garten wird damit überflüssig.

Weitere Links:

DOWNLOAD Flyer „Gärtnern ohne Torf – schütze das Klima!“
Gärtnern ohne Torf: Marktübersicht Torf-Alternativen
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

DOWNLOAD Einkaufsführer: Blumenerde ohne Torf
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
LfU Bayern

„Energie macht Schule im Wittelsbacher Land“ – Energiekisten, Energielehrpfad, Energie-Quiztouren

Das Projekt „Energie macht Schule im Wittelsbacher Land“ (Projektflyer) wurde durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) gefördert und wird von der Fachstelle für Klimaschutz des Landratsamtes Aichach-Friedberg betreut.
Die Bildungs- und Aufklärungsinitiative besteht aus folgenden Maßnahmen:

Mit dem Projekt sollen die Funktionsweise und der wirtschaftliche Nutzen von energieeinsparender Modernisierung bzw. Neubau und der regionalen Energieversorgung dargestellt werden. Der Bildungs- und Wissensstand wird über den Einsatz von Energie und speziell der Erneuerbaren Energien in der Region nachhaltig gefördert.

DOWNLOAD  Flyer „Energie macht Schule im Wittelsbacher Land“

Schulen aus dem Landkreis wenden sich bitte bei Interesse an:
Anna Hengelein
Tel. 08251 92-2056
anna.hengelein@lra-aic-fdb.de

Das Projekt wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).

Escape Climate Change – das interaktive Klimaschutz-Game

Escape Climate Change ist ein interaktives Spiel, welches das Thema “Klimaschutz” mit Spaß und Spannung ins Klassenzimmer bringt und auf der Idee des Escape Games basiert. Die Spieler müssen gemeinschaftlich einen finalen Geheimcode knacken, der sich innerhalb einer Box befindet. Dies gelingt nur, wenn sie zahlreiche Rätsel und Aufgaben mit Hilfe von Spürsinn, Teamwork und Klimawissen lösen. Kooperation und die Auseinandersetzung mit dem Thema “Klimaschutz” sind gefragt. Als Zeitspanne ist eine Doppelstunde vorgesehen. Vor der Durchführung des Spiels wird eine Vorbereitung (ca. 30 – 45 Min.) durch den Lehrer bzw. die Lehrerin empfohlen. Alle notwendigen Materialien (Spielanleitung, Hilfestellungen, Begleitmaterialien und Game-Guide, etc.) liegen bei.

Weitere Informationen finden sie auf der ECC-Seite:
https://www.escape-climate-change.de/ueber-uns.html

Seit Schuljahr 2021/2022 kostenlos ausleihbar bei der Medienzentrale Aichach-Friedberg (Telefon: 08251/92 4815) oder
online unter https://aic.medienzentrumonline.eu/

Ausleihdauer: 2 Wochen
Empfohlene Gruppengröße: 15 – 20, es sollten 5 Gruppen gebildet werden (bei mehr als 20 Teilnehmern bitte beide Escape Climate Change-Kisten ausleihen)
Empfohlene Zeitspanne: Doppelstunde
Empfohlene Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler; Lehrkräfte; pädagogische Fachkräfte
Schultypen: Mittelschule; Realschule; Berufsschule; Gymnasium
Adressierte Jahrgangsstufen: Sekundärstufe I und II ab 14 Jahren;

Infomaterial zum Thema Klimaschutz finden Sie auch über den Verleihkatalog der Medienzentrale Aichach-Friedberg

Kochsack – Wonderbag / KOsCHino Kochkissen

Die Fachstelle für Klimaschutz verleiht in Kooperation mit der Medienzentrale kostenlos mehrere Wonder-Bags (KOsCHino Kochkissen) an interessierte Schulen im Landkreis. Die Wonder-Bags/Kochkissen sind tragbare Taschen aus mehrlagigem Baumwollstoff, welche mit Isoliermaterial gefüllt sind und darauf ausgelegt sind, Mahlzeiten mit wenig Energie zu garen. Mit dem Kochkissen kann Energie eingespart werden, indem Gerichte auf dem Herd angekocht und im Nachgang schonend fertig gegart werden.

Kostenloser Verleih in Kooperation mit der Medienzentrale

Schulen aus dem Landkreis wenden sich bitte bei Interesse an:

Stefanie Schmaus
Tel. 08251 92-100
stefanie.schmaus@lra-aic-fdb.de

Energie-Spardorf

Die Fachstelle für Klimaschutz unterstützt seit mehreren Jahren die Buchung des „Energiespardorfes Bayern“, ein Projekt des Bundes Naturschutz (Naturschutz- und Jugendzentrum Wartaweil).

Im Mittelpunkt des Konzepts steht – unter fachlicher Begleitung eines Umweltpädagogen – das selbständige Erforschen von Energiethemen und deren Zusammenspiel im Umfeld einer Gemeinde.

Das Modelldorf spiegelt auf spielerische, jedoch sehr realistische Art und Weise, die Möglichkeit der Energieerzeugung, aber auch die sozialen, ökonomischen und ökologischen Komponenten einer Umstellung auf erneuerbare Energien wider.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Schulen aus dem Landkreis wenden sich bitte bei Interesse an:

Anna Hengelein
Tel. 08251 92-2056
anna.hengelein@lra-aic-fdb.de

Bildungsbündnis Klimaschutz Schulen

Stärkere Vernetzung der „Energiekompetenzen“

Die Fachstelle für Klimaschutz unterstützt öffentliche Einrichtungen und Schulen bei der Planung und Durchführung von Klima-, Energie- und Umweltschutzprojekten.

Um eine stärkere Vernetzung der „Energiekompetenzen“ und Ansprechpartner in den Schulen zu schaffen, wurde daher das Bildungsbündnis Klimaschutz-Schulen ins Leben gerufen. Die Fachstelle für Klimaschutz lädt hierzu jährlich die Klimaschutzbeauftragten der Schulen zu einem Informationsaustausch ein.

Dieser Informationsaustausch dient als Netzwerk zwischen den Schulen und der Fachstelle für Klimaschutz. Mittels dieser Plattform sollen Schulen Anregungen für Projekte erhalten und zum Nachahmen angeregt werden.

 

Elektrofahrzeuge können wesentlich dazu beitragen, die Mobilität der Zukunft klimafreundlich zu gestalten. Deshalb hat der Landkreis Aichach-Friedberg eine Elektromobilitätsstrategie erstellt. Den Bericht zum Download finden Sie hier.

Die finale Strategie wurde den kreisangehörigen Städten, Märkten und Gemeinden für ihre weiteren Planungen zur Verfügung gestellt. Außerdem wurden die Ergebnisse dem Ausschuss für Umwelt, Klima und Energie präsentiert.

Die Erstellung der Elektromobilitätsstrategie wurde im Rahmen der Förderrichtlinien Kommunaler Klimaschutz – KommKlimaFöR des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutzgefördert.

Wo können Elektrofahrzeuge im Landkreis Aichach-Friedberg laden? Sind weitere Ladesäulen geplant?

Viele Menschen im Landkreis Aichach-Friedberg wohnen in einem Ein- oder Zweifamilienhaus und haben i. d. R. die Möglichkeit zur Errichtung einer privaten Wallbox auf dem Grundstück. Teilweise besteht auch beim Arbeitgeber die Möglichkeit, das private Elektroauto zu laden.

Für alle, die weder zu Hause noch beim Arbeitgeber eine Lademöglichkeit haben, ist öffentliche Ladeinfrastruktur die Grundvoraussetzung für den Umstieg auf ein Elektroauto. Insgesamt gab es im Landkreis Aichach-Friedberg im Juli 2023 insgesamt 49 Standorte mit Ladeinfrastruktur. Da teilweise bereits mehrere Ladesäulen pro Standort errichtet wurden, gab es insgesamt 84 Normalladepunkte zum langsamen Laden, wenn man sich länger an dem Ort aufhält, und 64 Schnellladepunkte, die sich v. a. an Standorten mit kürzeren Aufenthaltszeiten eignen.

Kann man E-Autos an der privaten Steckdose laden? Braucht man überhaupt eine Wallbox?

Ja, grundsätzlich kann ein E-Auto an der privaten, haushaltsüblichen Steckdose (SchuKo) geladen werden. Dies sollte jedoch nur eine Notlösung sein, da die Steckdosen nicht dauerhaft auf diese Belastung ausgelegt sind. So können über einen längeren Zeitraum durch Alterungsprozesse oder auch unsachgemäße Verwendung erhöhte Widerstände im Stromkreis entstehen, die potentiell zu Erwärmungen führen könnten. Zudem sorgt die niedrige Ladeleistung (2,3 Kilowatt (kW)) dafür, dass das Aufladen an der Steckdose sehr lange andauert. Auch sind die Ladeverluste sehr hoch.

In den meisten Fällen empfiehlt sich daher die Installation einer Wallbox, also einer privaten Ladestation, bei der sich das Aufladen besonders über Nacht lohnt und die Ladeverluste geringer ausfallen. Eine Wallbox bietet einen größeren Bedienkomfort und ermöglicht Ladeleistungen von bis zu 22 kW, im Regelfall sind 11 kW Anschlussleistung zu Hause jedoch absolut ausreichend und einfacher zu realisieren. Viele moderne Elektrofahrzeuge können an einer Wallbox mit Typ-2-Kabel ohnehin nur mit maximal 7,4 kW oder 11 kW laden.

Ich möchte für mein Elektroauto eine Wallbox auf meinem Grundstück installieren. Was sollte ich dabei beachten?

Jede Wallbox wird über eine Zuleitung der Hausinstallation angeschlossen, welche separat abgesichert ist. Unterschiede bestehen bei der Ladeleistung, der Ausstattung, der Bedienung sowie in der Konnektivität. Bei der Sicherheitsausstattung sollte darauf geachtet werden, dass eine Schutzeinrichtung gegen Gleich- und Wechselstromfehler integriert ist, um Risikofaktoren auszuschließen.

Zu unterscheiden sind Wallboxen mit ein- und dreiphasigem Anschluss. Einphasige Versionen erlauben eine maximale Ladeleistung von 4,6 kWDreiphasige Wallboxen ermöglichen hingegen 11 kW oder bis zu 22 kW. Eine Ladeeinrichtung muss immer beim Netzbetreiber gemeldet werden. Genehmigungspflichtig sind hingehen nur Wallboxen mit einer Ladeleistung von mehr als 11 kW. Werden mehrere Wallboxen mit einer Gesamtladeleistung von mehr als 11 kW über den gleichen Hausanschluss installiert, wird hierfür ebenfalls eine Genehmigung des Netzbetreibers benötigt.

Wo sollte die Wallbox installiert werden?

Idealerweise lassen Sie die Wallbox an einer Stelle installieren, die vor Witterung bzw. direktem Niederschlag (Regen, Hagel, Schnee) geschützt ist, um eventuelle Vereisungen oder sonstige Beschädigungen zu vermeiden. Die Wallbox sollte zudem auch vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt sein, um eine mögliche Überhitzung auszuschließen. Orte, an denen brennbare oder explosionsfähige Substanzen vorhanden sind, sind für die Installation einer Wallbox nicht geeignet.

Was kostet eine Wallbox?

Ohne Installation reicht die Preisspanne beim Kauf einer Wallbox von etwa 400 bis rund 2.000 Euro. Dabei gibt es zwischen den verschiedenen Modellen teilweise große Unterschiede, etwa bei der Ausstattung. Daher wird empfohlen, sich rechtzeitig umfassender über Test- und Erfahrungsberichte unabhängiger Anbieter und Institutionen zu informieren. Der ADAC führt beispielsweise regelmäßig Tests diverser Wallboxen durch. Hier können Sie sich darüber informieren.

Der ADAC empfiehlt eine Wallbox mit einer Ladeleistung von 11 kW, da diese vielseitig eingesetzt werden kann und nicht genehmigt werden muss. So ist es möglich, sowohl ein-, zwei- und dreiphasig zu laden. Auch bei Fahrzeugen mit größeren Akkus reicht die Ladeleistung über Nacht aus.

Darf eine Wallbox eigenhändig installiert werden?

Nein, die Installation einer Wallbox muss durch einen Fachbetrieb übernommen werden. Der Elektroinstallateur haftet dann auch für den fachgerechten Einbau und meldet die Ladeeinrichtung bei dem Netzbetreiber. In Abstimmung mit dem Installateur können jedoch ergänzende nicht-elektrische Arbeiten wie Erd- und Pflasterarbeiten oder Kabelkanäle in Eigenleistung erbracht werden.

Muss eine private Wallbox bei der Bundesnetzagentur gemeldet werden?

Nein, private Ladepunkte müssen der Bundesnetzagentur nicht gemeldet werden. Dies ist laut der Ladesäulenverordnung nur bei öffentlich zugänglichen Normal- und Schnellladepunkten notwendig. Laut Bundesnetzagentur sind Ladepunkte in Carports, Garagen, Garageneinfahrten oder sonstigen privat angelegten Parkflächen grundsätzlich keine öffentlich zugänglichen Ladepunkte.

Muss die Wallbox für das Elektroauto dem Netzbetreiber gemeldet werden?

Ja, auch Wallboxen müssen gemäß der Niederspannungsanschlussverordnung dem örtlichen Netzbetreiber gemeldet werden. Dies wird in der Regel durch den entsprechenden Fachbetrieb oder Installateur übernommen. Bei diesem können ebenfalls weitere Informationen eingeholt werden.

Wie kann die Ladeeinrichtung angemeldet werden? Warum ist das überhaupt notwendig?

Für die Anmeldung bzw. den entsprechenden Antrag stellt der jeweils an Ihrem Wohnort zuständige Netzbetreiber Informationen auf seiner Webseite bereit.

  • Bayernwerk Netz GmbH: hier
  • LEW Verteilnetz GmbH: hier

Eine Meldung beim Netzbetreiber ist deshalb notwendig, da das Leitungsnetz einer Straße oder eines Wohnviertels nur über eine bestimmte Leistung verfügt. Obwohl dieses in der Regel großzügiger berechnet ist, können trotzdem Engpässe vorhanden sein, wenn mehrere Haushalte in einem kurzen Zeitraum Wallboxen installieren und zu ähnlichen Zeitpunkten aufladen (z. B. abends oder nachts). Durch die Meldung ist dem Netzbetreiber frühzeitig bekannt, wo Ladestationen installiert werden und eventuell Leitungen oder Netze verstärkt oder ausgebaut werden müssen.

Welche Kosten fallen bei einer Erweiterung eines bestehenden Netzanschlusses an?

Bei der Erweiterung ist gemäß der Niederspannungsanschlussverordnung ein Baukostenzuschuss an den örtlichen Verteilnetzbetreiber zu entrichten, wenn die Freigrenze von 30 kW Netzanschlussleistung überschritten werden sollte (je 50 Euro pro kW oberhalb von 30 kW). Zusätzlich fallen Kosten für den Netzanschluss an, die von dem Aufwand und der Dimensionierung abhängig sind. Für weiterführende Kosteneinschätzungen sollte der lokale Netzbetreiber zu Rate gezogen werden.

Kann die Wallbox durch Zugangskontrolle mit mehreren Nutzern geteilt werden?

Ja, dies ist mit einer eingebauten RFID-Zugangskontrolle möglich. Dadurch wird verhindert, dass unbefugte Dritte an Ihrer Wallbox laden können, wenn sie z. B. im Außenbereich Ihres Gebäudes installiert wird. Durch freigeschaltete RFID-Karten, die berechtigte Nutzern/Nutzerinnen zur Verwendung der Wallbox berechtigen, können sich mehrere Fahrer von Elektroautos eine Wallbox teilen.

Reicht die Hausanschlussleistung überhaupt aus?

Die Leistung des Hausanschlusses ist im Netzanschlussvertrag festgelegt. Die Prüfung der erforderlichen Absicherung des Anschlusses nimmt der Installateur auf Basis der benötigten Leistung der Lademöglichkeit vor. Durch den Stromnetzbetreiber wird geprüft, ob die Leistung des Hausanschlusses am Stromnetz ausreicht oder gegebenenfalls eine Verstärkung notwendig wird.

Kann man Fahrzeuge mit Strom aus der eigenen Photovoltaik-Anlage laden?

Ja, ein Elektroauto kann mit Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage geladen werden. Dies stellt die sauberste und zumeist auch die günstigste Form des Ladens dar. Dabei wird idealerweise die Überschussproduktion der Anlage in das Fahrzeug geladen. Allerdings ergeben sich je nach Anlagengröße, Ausrichtung, Schwankung und Tageszeit einige Einschränkungen, sodass dies nicht jederzeit möglich sein kann. Gegebenenfalls wird dann Strom aus dem Netz als Ausgleich verwendet.

Wo kann man sich über aktuelle Förderprogramme informieren?

Da Förderprogramme beständig variieren und teilweise auch je nach Bundesland, Landkreis oder Kommune andere Fördermaßnahmen bestehen, lohnt sich eine kurze Internet-Recherche aktueller Angebote auf offiziellen Portalen, wie z. B. der Förderdatenbank des Bundes oder der Webseite der KfW. Auch Bayern Innovativ auf Landesebene stellt Informationen zu aktuellen Förderprogrammen bereit.

Kann ich bei meinem Arbeitgeber laden?

Nicht nur die Flottenfahrzeuge können auf dem Betriebsgelände laden, auch kann die Ladeinfrastruktur für Gäste bzw. Besucherinnen und Besucher sowie Beschäftigte zur Verfügung gestellt werden. Es bestehen steuerliche Vergünstigungen, da das Laden beim Arbeitgeber bis Ende 2029 steuerfrei erfolgen kann. Es handelt sich dabei um einen geldwerten Vorteil. Wird der Strom kostenlos zur Verfügung gestellt, ist dies für Arbeitnehmer sozialversicherungsfrei. Damit diese Bestimmungen geltend werden, muss sich die Ladeeinrichtung auf dem Betriebsgelände des Arbeitgebers befinden und dort fest installiert sein. Gehen Sie bei Interesse bitte auf Ihren Arbeitgeber zu.

Was ist zu beachten, wenn ich öffentliche Ladestationen nutze?

Sollten Sie an öffentlichen Ladestationen laden, sind hier Hinweise, die Ihnen weiterhelfen können:

Standorte öffentlicher Ladestationen werden meist im Infotainment- bzw. Navigationssystem des Elektrofahrzeuges angezeigt. Betreiberfirmen und andere Institutionen bieten für mobile Endgeräte auch entsprechende Apps an (z. B. EnBW mobility+, Ionity, EWE Go, Shell Recharge, ADAC Drive), alternativ können Sie auch Webseiten von Mobilitätsdienstleistern oder Kartendienste aufrufen.

Beim Laden an öffentlichen Ladesäulen gibt es verschiedene Abrechnungsformen. In der Regel erfolgt dies über eine sogenannte Ladekarte (alternativ auch via App), welche Sie bei einem Betreiber anfordern können. Ladeinfrastrukturbetreiber wie z. B. EnBW bieten verschiedene Ladetarif-Modelle ohne oder mit monatlicher Grundgebühr an. Hierfür ist eine vorherige Registrierung beim Betreiber notwendig. Über sogenanntes Roaming können jedoch auch Ladestationen anderer Betreiber genutzt werden, sodass Ladekarten von verschiedenen Anbietern nicht notwendig sind.

Durch gesetzliche Bestimmungen ist seit 2017 auch das sogenannte Ad-Hoc-Laden an Ladestationen möglich, mit dem Sie ohne vorherige Registrierung bzw. Ladekarte eine Ladesäule nutzen können. Dabei zahlen Sie unmittelbar vor oder nach dem Ladevorgang mittels EC- oder Kreditkarte. Beachten sollten Sie allerdings, dass dieses Ad-Hoc-Laden meist teurer ist als gängige Tarifmodelle.

Beim Laden an öffentlichen Ladestationen zahlen Sie pro Kilowattstunde abgegebener Energie. Für die Dauer des Ladevorgangs ist die Ladeleistung entscheidend. Normalladestationen mit Wechselstrom sind in der Regel kleiner und weisen eine Ladeleistung von bis zu 22 kW auf, an Schnellladestationen (Gleichstrom/DC) benötigen Sie durch die höhere Ladeleistung (meist ab 50 kW) deutlich weniger Zeit für die Aufladung Ihres Fahrzeugs. Planen Sie also auf einer längeren Fahrt nur eine kurze Standzeit ein, sollten Sie eine Schnellladestation aufsuchen. Steht Ihr Fahrzeug mehrere Stunden an einem Ort (bspw. für einen Besuch oder Übernachtung), reicht es, an einer Normalladestation aufzuladen. An öffentlichen Ladestationen sind meist maximale Standzeiten für E-Fahrzeuge angegeben, um unnötiges Blockieren zu vermeiden. Betreiber erheben daher in der Regel eine Blockiergebühr, sollte die maximale Standzeit mit Ihrem Fahrzeug überschritten werden.

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