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Von A nach B
Wie komme ich im Landkreis von A nach B? Der Landkreis bietet eine ideale Verkehrsanbindung, der öffentliche Nahverkehr ist gut organisiert.
Die zentrale Lage zwischen München, Augsburg und Ingolstadt zeichnet den Landkreis Aichach-Friedberg aus. Nicht nur die zahlreichen international tätigen Betriebe und nationalen Marktführer am Standort profitieren von der sehr guten Anbindung an München und Augsburg über die Autobahn A 8. Über die Bundesstraße B 300 und B 2 ist das Gebiet auch in der Fläche hervorragend erschlossen. Dazu kommen sehr gute Bahnverbindungen auf den Achsen Augsburg-Friedberg-Aichach-Ingolstadt sowie Augsburg-Kissing-Mering-München.
Der Öffentliche Personennahverkehr unseres Landkreises ist im Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund (AVV) organisiert. Die Fahrt mit Bussen und Bahnen im AVV-Gebiet ist einfach, komfortabel und günstig. Es können alle öffentlichen Verkehrsmittel (AVV-Regionalbusse, Regionalzüge der Deutschen Bahn (DB) und Bayerischen Regiobahn (BRB), Stadtbusse und Straßenbahnen der swa/avg) zum selben Tarif genutzt werden, unabhängig vom jeweiligen Verkehrsunternehmen.
Mit der Regionalzuglinie RB13 erreichen Sie Ingolstadt und Augsburg mit Anschluss an den Stadtverkehr sowie zu weiteren Regionalzug- und -buslinien. Die Regionalzuglinien RE9, RB86, RE8 und RB87 ab Augsburg Hauptbahnhof nach Mering und weiter außerhalb des AVV-Gebiets nach München ermöglicht Pendlern die direkte Anbindung in die Landeshauptstadt. Die Regionalzuglinie RB67 ab Augsburg-Oberhausen nach Schmiechen und weiter nach Weilheim/Schongau ist eine weitere wichtige Verbindung innerhalb des AVV-Gebiets im Landkreis Aichach-Friedberg.
Seit dem 13.12.2020 besteht im Landkreis Aichach-Friedberg eine Expressbuslinie des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV) zwischen Dasing über Adelzhausen nach München-Pasing. Der Fahrplan sieht Montag bis Freitag einen Stundentakt und am Wochenende mindestens einen Zweistundentakt in jede Richtung vor. Er ist auf die Zugankünfte der Paartalbahn aus Richtung Ingolstadt/Aichach bzw. Augsburg abgestimmt. In den neuen Doppelstock-Linienbussen gilt ausschließlich der MVV-Tarif.
Zur elektronischen Fahrplanauskunft des MVV mit Informationen zu Umsteigemöglichkeiten und Fahrpreisauskünften gelangen Sie hier: https://efa.mvv-muenchen.de/index.html#trip@enquiry
Zum Teil bieten Gemeinden im Landkreis Aichach-Friedberg eigene Initiativen an, die den Personennahverkehr alternativ unterstützen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihre Gemeinde.
Der Landkreis Aichach-Friedberg erstellt ein Radverkehrskonzept, um den Nahverkehr für Fahrradfahrer im Alltag attraktiver zu gestalten. Auch der Freizeit- und Tourismusradler profitiert von den sich daraus ergebenden Infrastrukturmaßnahmen.
Der Landkreis Aichach-Friedberg hat in der Sitzung des Kreisentwicklungsausschusses am 12.07.2017 beschlossen, ein Radverkehrskonzept zu erstellen. Ziel ist eine systematische und strategische Förderung des Radverkehrs. Dafür soll in Zusammenarbeit mit den Kommunen, dem staatlichen Bauamt, den Fachstellen des Landratsamtes und weiteren Akteuren (z. B. Polizei, ADFC) ein zusammenhängendes Radverkehrsnetz für den Alltagsverkehr unter Berücksichtigung des Freizeitverkehrs erstellt werden. Die erforderlichen finanziellen Mittel für die Konzepterstellung wurden in den Haushalt 2018 eingestellt.
Im März 2018 wurde der Antrag zur Förderung durch die Kommunalrichtlinie gestellt. Der Bescheid für Zuwendungen aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative für das Vorhaben „Radverkehrskonzept für den Landkreis Aichach-Friedberg“ (Klimaschutzteilkonzept) ging beim Landkreis am 1. Oktober 2018 ein. Damit erhält der Landkreis bis zu 50 % der beantragten Gesamtsumme als nicht rückzahlbare Zuwendung für die Planungsleistungen Dritter. Der Bewilligungszeitraum war vom 01.07.2018 bis 30.09.2019, Förderkennzeichen 03K08965. Weitere Informationen unter klimaschutz.de.
Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bin hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.
Der Kreisentwicklungsausschuss hat in seiner Sitzung am 16.05.2018 den Auftrag zur Erstellung des Radverkehrskonzeptes an das Stadt- und Verkehrsplanungsbüro Kaulen, Aachen/München vergeben. Projektbeginn war der 01.07.2018, für die Konzepterstellung wurde rund ein Jahr benötigt. Aus den Maßnahmen und Handlungsvorschlägen, die dabei erarbeitet werden, konnte anschließend sukzessive mit der Umsetzung begonnen werden.
Die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises wurden aufgerufen, sich aktiv an der Erstellung des Radverkehrskonzepts zu beteiligen und Ihre Erfahrungen, Anregungen und Ideen einzubringen. Dazu fand am 11.09.2018 in Aichach und am 12.09.2018 in Friedberg je eine Auftaktveranstaltung mit Bürgerworkshops statt. Das Planungsbüro Kaulen stellte dabei die planerische Vorgehensweise und erste Ergebnisse der Bestandsaufnahme vor. An den beiden Abendveranstaltungen nahmen insgesamt 50 Bürgerinnen und Bürger teil.
Den Vortrag des Planungsbüros finden Sie hier.
Die Ergebnisse der ersten Bürgerworkshops finden Sie hier.
Mit dem projektbegleitenden Arbeitskreis und den Kommunen im Landkreis fand am 12.09.2018 zudem das erste Abstimmungsgespräch statt. Dabei wurden u. a. Ziele für die Erstellung des Radverkehrskonzepts definiert.
Der nächste Schritt war die Netzplanung. Dazu wurden alle relevanten Daten ausgewertet und ein idealtypisches Netz der Zielverbindungen erstellt, das mit den Baulastträgern und Fachstellen abgestimmt wird (= Prüfnetz). Am 22.01.2019 wurde dem projektbegleitenden Arbeitskreis und den Kommunen die Netzplanung vorgestellt. Diese hatten bis 20.03.2019 Zeit, die Vorschläge zu prüfen. Da hier sehr viele Vorschläge eingingen und die fachlichen Belange berücksichtigt werden mussten, war eine zweite Abstimmungsrunde notwendig. Diese wurde Anfang Mai abgeschlossen. Im Anschluss an die positive Abstimmung konnte das Planungsbüro Kaulen die Erfassung der Wegeführungen nach den vordefinierten Qualitätskriterien vor Ort durchführen. Die vorliegenden Daten wurden gegenübergestellt (Ist- und Soll-Zustand) und daraus ein Maßnahmen- und Handlungskonzept erstellt. Parallel dazu wurden das Handlungskonzept zur multimodalen Verknüpfung und das Fahrradabstellanlagenkonzept erarbeitet.
Dieser Soll-Ist-Zustand wurde den Bürgerinnen und Bürgern in einem 2. Bürgerworkshop am Montag, 20.05.2019 im Landratsamt in Aichach und am Dienstag, 21.05.2019 in der Mensa des Gymnasiums Friedberg präsentiert. Hier konnten Sie nochmals Vorschläge zur Verbesserung des Alltagsradwegenetzes einbringen bevor das Maßnahmen- und Handlungskonzept abgeschlossen und vom Kreistag beschlossen wird. Insgesamt nahmen etwa 65 Bürgerinnen und Bürger an diesen Workshops teil.
Den Vortrag des Planungsbüros finden Sie hier.
Die Ergebnisse des zweiten Bürgerworkshops finden Sie hier.
Den mit den Baulastträgern abgestimmten Entwurf der Kreisradnetzkarte finden Sie hier.
Die dazugehörigen Qualitätsempfehlungen zur Führung des Radverkehrs finden Sie hier.
Der Kreisentwicklungsausschuss hat in seiner Sitzung am 17.07.2019 über die vorliegenden Ergebnisse des Radverkehrskonzeptes beraten und dem Kreistag zum Beschluss empfohlen. Dieser hat am 24.07.2019 beschlossen, dass dem Radverkehrskonzept zugestimmt wird. Die Verwaltung soll die Kommunen bei der Umsetzung der baulichen Maßnahmen unterstützen und zu Fördermöglichkeiten beraten. Ebenso sollen gemeinsam die Säulen Kommunikation, Service und Information vorangebracht werden. Auch die Zusammenarbeit und Abstimmung mit den benachbarten Gebietskörperschaften bei der Umsetzung wird weiter forciert.

Der Landkreis hat eine zentrale Schlüsselrolle bei der Radverkehrsförderung: Er ist Koordinator, Berater und Ansprechpartner für die Kommunen und Ihre Bürger.
Ansprechpartnerin für den Radverkehr beim Landkreis Aichach-Friedberg ist Dipl.-Geogr. Ulrike Schmid. Zu ihren Aufgaben zählen u. a.
- die Erarbeitung von konstruktiven Lösungen für den Radverkehr gemeinsam mit einem externen Planungsbüro und den zuständigen Fachbereichen,
- die Beratung der Kommunen in Fragen der Radverkehrsförderung,
- die landkreisweite Informations- und Öffentlichkeitsarbeit,
- die Koordination gemeinsamer Aktivitäten,
- Kontaktperson für die Bürgerinnen und Bürger in allen Belangen des Radverkehrs.
Informationen zu den touristischen Themenradwegen sowie Radverleih-Stationen finden Sie auf den Seiten des Wittelsbacher Landes.
Ob Sommer oder Winter – Radfahren ist das ganze Jahr möglich.
RADFAHREN IM WINTER
MIT DEM FAHRRAD DURCH DIE KALTE JAHRESZEIT
Radfahren macht Spaß, spart Geld und meistens auch Zeit. Und wer (nicht nur) im Winter regelmäßig aufs Rad steigt, tut auch seiner Gesundheit Gutes. Die Bewegung an der frischen Luft stärkt das Immunsystem und fördert die Gesundheit.
Allerdings sollten auch ein paar Dinge beachtet werden, um sicher und gesund durch die kalte Jahreszeit zu kommen:
DIE RICHTIGE KLEIDUNG
Voraussetzung für das Radfahren im Winter ist Kleidung, die warm und trocken hält. An den meisten Wintertagen reicht die herkömmliche winterliche Bekleidung mit Mütze, Handschuhen und einer warmen Jacke aus.
Für lange Strecken und besonders kalte Tage ist eine funktionale und winddichte Ausrüstung zu empfehlen. Wie bei den meisten körperlichen Aktivitäten gilt auch hier: Viele dünne Schichten sind besser geeignet als wenige dicke. Wer sportlich unterwegs ist oder schnell schwitzt, sollte Funktionsunterwäsche anziehen.
Jacke und Hose
Eine wind- und wasserdichte, atmungsaktive äußere Bekleidungsschicht schützt ideal vor Fahrtwind, Kälte und Nässe. Jacken sollten eine ausreichend lange Arm- und Rückenpartie haben, damit Rücken und Nieren gut vor Kälte geschützt sind. Hosen sollten lang genug sein und bis über die Schuhe reichen, um das „Aufsteigen“ von Kälte oder Nässe zu verhindern.
Socken und Schuhe
Warme und wasserabweisende Schuhe sind eine gute Investition – nicht nur fürs Winterradeln. Wer leicht kalte Füße bekommt, kann auch auf Wollsocken oder Thermoeinlagen zurückgreifen. Überschuhe können bei extremer Kälte hilfreich sein.
Kopfbedeckung
Der Mensch verliert die meiste Körperwärme über den Kopf! Daher sollte beim Radfahren im Winter immer eine Mütze getragen werden, am besten winddicht und die Ohren bedeckend – und ohne Bommel, damit der Fahrradhelm darüber noch Platz hat.
Schal oder Multifunktionstuch
Handschuhe
Die Handschuhe sind idealerweise wind- und wasserdicht, nicht zu eng und möglichst feinfühlig, um Bremsen und Schaltung problemlos bedienen zu können.
Reflektoren
Gerade in der dunklen Jahreszeit ist eine gute Sichtbarkeit wichtig. Sport- und auch Alltagskleidung wird immer häufiger mit Reflektoren ausgestattet und erhöht so die Sichtbarkeit. Reflektoren sind auch in Form von z. B. Klackbändern oder Warnwesten erhältlich.
DAS IDEALE WINTERFAHRRAD
Um bei Glätte ein schnelles Absteigen zu ermöglichen, sollte der Sattel nicht zu hoch eingestellt sein. Aber nicht für zu lange Zeit, da sonst Knieprobleme drohen.
Ein Sattelschutz (z.B. ein Plastikbeutel) hält Schnee, Eis und Feuchtigkeit ab.
Eine gute Bodenhaftung ist wichtig. Bei Schnee oder Eis sind breite Reifen mit einem guten Profil hilfreich. Bei viel Schnee auf der Fahrbahn hilft es außerdem, den Luftdruck zu reduzieren. Spike-Reifen (im Fachhandel erhältlich) erhöhen den Halt auf glatter Fahrbahn. Schmale oder profillose Reifen (z. B. Rennradreifen) sollten vermieden werden. Pannenschutzreifen schützen zusätzlich vor einem Platten durch Rollsplitt.
Die Fahrradkette wird im Winter besonders durch Feuchtigkeit, Schmutz und Salz belastet. Regelmäßige Pflege und ein geschlossener Kettenschutz reduzieren die notwendige Wartung und schonen das Hosenbein.
Eine gute Beleuchtung ist vor allem in den Wintermonaten unerlässlich. Die Lichter vorne und hinten sollten eine Standlichtfunktion aufweisen, um bei Stopps an Kreuzungen oder Ampeln nachzuleuchten.
Abnehmbare Lichter sollten nach der Fahrt abmontiert werden, da sich die Akkus bei Kälte schneller entladen.
Reflektoren vorne und hinten sowie seitlich an den Reifen bzw. den Speichen sorgen zusätzlich für Sichtbarkeit und Sicherheit.
Bei Nässe funktionieren Bremsen nicht immer optimal (Scheibenbremsen besser als Felgenbremsen), der Bremsweg verlängert sich. Daher sollte dies immer einkalkuliert werden.
Schutzbleche schützen vor Schneematsch und Nässe. Sie sollten ausreichend groß dimensioniert sein und genügend Abstand zum Reifen aufweisen, damit sich kein Schmutz festsetzen kann.
ALLGEMEINES
Regelmäßige Wartung und Reinigung ist wichtig, um den Verschleiß des Fahrrads durch Nässe, Kälte und Streusalz zu minimieren und Rost zu vermeiden.
Eingefrorene Brems- und Schaltseile können mit warmen Wasser (bei milden Temperaturen) oder Enteisungsspray behandelt werden. Im Warmen austrocknen lassen!
Akkus von Pedelecs/E-Bikes bei längerem Abstellen ausbauen, da diese sich bei Kälte schneller entladen. Trocken und nicht zu kalt (über 10°C) lagern.
Das Fahrradschloss sollte beim Abstellen des Fahrrads nach unten zeigen, damit kein Schmelzwasser in den Zylinder eindringen kann (sonst kann es zufrieren).
Vor dem Losfahren das Fahrrad unbedingt kurz auf seine Funktionstüchtigkeit prüfen (Bremsen, Schaltung, Licht).
Um gut und sicher bei Schnee und Glätte mit dem Rad unterwegs zu sein, gilt:
- Abstand halten
- Tempo reduzieren
- in Kurven weder treten noch bremsen
- lässt sich Bremsen nicht vermeiden, frühzeitig und maßvoll bremsen, am besten mit der Hinterradbremse
- auf Glatteis Lenkbewegungen vermeiden, ohne bremsen ausrollen
Bei nicht geräumten und gestreuten Radwegen darf der Radfahrer die Straße nutzen, die Benutzungspflicht für entsprechend gekennzeichnete Radverkehrsanlagen entfällt.
Und nicht vergessen: Fahrradhelm aufsetzen – zur eigenen Sicherheit!
Flyer „Tipps zum Radfahren im Winter“ zum Download
Weitere Infos zum Radfahren im Winter auch beim ADFC Bayern.
Der Landkreis Aichach-Friedberg nimmt auch 2024 wieder an der Aktion STADTRADELN des Klima-Bündnis teil. Von 10. – 30.06. heißt es in die Pedale treten und gemeinsam Kilometer sammeln!
In die Pedale – fertig – los!
STADTRADELN und Schulradeln von 10. bis 30. Juni 2024
Die Aktion STADTRADELN ist die perfekte Kombination aus Gesundheit, Teamgeist, Frischluft und Klimaschutz. Die öffentlichkeitswirksame Kampagne des Klima-Bündnis richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger und ruft sie zum Mitmachen auf. Gemeinsam sollen an 21 aufeinander folgenden Tagen möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad oder Pedelec zurückgelegt werden.
Ob mit Kollegen, Familie, Freunden oder Mitschülern – mitmachen können alle, die im Landkreis Aichach-Friedberg, dem Wittelsbacher Land wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder zur Schule gehen.
Los geht’s – anmelden und registrieren ab Anfang April 2024 unter stadtradeln.de/landkreis-aichach-friedberg
Wer sich registriert, kann einem schon bestehenden Team beitreten oder ein neues Team gründen. Die Person, die ein neues Team gründet, ist automatisch Team-Capitain.
„Teamlos“ radeln geht nicht, denn Klimaschutz und Radförderung sind Teamarbeit – aber schon zwei Personen sind ein Team! Alternativ kann dem „Offenen Team“ beigetreten werden, das es in jeder Kommune gibt. Wer am Ende der dreiwöchigen Aktion noch keine aktiven Teammitglieder gefunden hat, rutscht automatisch ins Offene Team der Kommune.
So funktioniert es:
Jeder Kilometer, der während der Aktionszeit von 10. – 30.06.2024 mit dem Fahrrad zurückgelegt wird (in der Freizeit, auf dem Weg zur Arbeit, im Urlaub, …), kann online unter stadtradeln.de/landkreis-aichach-friedberg, oder direkt über die STADTRADELN-App erfasst werden. Infos und den Link für den Download der App finden Sie auf stadtradeln.de/app.
Wenn Sie das Internet nicht nutzen, können Sie natürlich trotzdem mitmachen. Dazu einfach den Kilometerbogen beim Koordinator anfordern, ausfüllen und zeitnah abgeben, damit die gefahrenen Kilometer manuell eingetragen werden können und somit auch jede Radltour in die Gesamtkilometerzahl eingerechnet werden kann.
Kilometerstände können nach Aktionsende noch sieben Tage lang (bis 07.07.) nachgetragen werden.
Weitere Infos zum Ablauf unter stadtradeln.de/spielregeln.
Meldeplattform RADar! nutzen
Im STADTRADELN-Zeitraum kann auch die Meldeplattform RADar! für Meldungen genutzt werden. Helfen Sie uns, die Radinfrastruktur sicherer zu machen und melden Sie Mängel im Radwegenetz (z. B. Schlaglöcher, Scherben, fehlende Beschilderungen, …).
Die RADar!-Funktion ist in der STADTRADELN-App integriert, so können Sie auch unterwegs Meldungen (optional mit Bild) an die Kommune senden.
Weitere Informationen und wie Sie RADar! nutzen können unter www.radar-online.net.
Es erfolgt nicht immer umgehend eine Rückmeldung über die Koordinatoren, da die Mängelmeldung erst an die zuständige Stelle (bzw. Baulastträger) weitergegeben und bearbeitet werden muss.
Wer gewinnt?
Das Klima-Bündnis prämiert in fünf Größenklassen die fahrradaktivsten Kommunalparlamente sowie Kommunen mit den meisten Radkilometern (absolut). In beiden Kategorien werden zudem die jeweils besten Newcomer-Kommunen je Größenklasse geehrt.
Ob eine Auftakt- oder Prämierungsveranstaltung stattfinden kann, wird sich erst in den nächsten Wochen zeigen. Der Landkreis Aichach-Friedberg möchte auf lokaler Ebene die besten Teams und Einzelradler küren:
- Fahrradaktivstes Team mit den meisten Radkilometern
- Fahrradaktivstes Team mit den meisten Radkilometern pro Person
- Personen mit den meisten Radkilometern
Die Kommunen- und Teamergebnisse werden unter www.stadtradeln.de/ergebnisse veröffentlicht.
… Und es gewinnen alle dabei: die Umwelt, die Gesundheit und der Geldbeutel 🙂
Schulradeln
Ein eigener Wettbewerb innerhalb des STADTRADELN ist das Schulradeln in Bayern. Im gleichen Zeitraum können alle Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer weiterführenden Schule (Verwaltung, Reinigungskräfte, Hausmeister, …) daran teilnehmen.
Infos und Anmeldung unter stadtradeln.de/schulradeln-bayern.
3 gute Gründe, um beim STADTRADELN mitzumachen:
…wussten Sie das 30 Minuten Sport am Tag genügen, um das Risiko eines Herzinfarktes um 50 % zu reduzieren? Radfahren statt Autofahren!
…wussten Sie das rund 50 % der Bürger in Europa übergewichtig sind? Kalorien verbrennen statt fossiler Brennstoffe!
…wussten Sie das 26 % aller CO2-Emissionen durch den Straßenverkehr verursacht werden? Knackiger Po statt Bleifuß!