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Unser Schulbauprojekt in Kenia
„Unsere“ Schule in Kenia ist nun fertiggestellt. Für den Erhalt der Schule freuen wir uns weiterhin über Spenden.

Im Frühjahr 2022 haben wir über die Fortschritte unseres Schulbau-Projektes in Kenia berichtet. Nun gibt es beste Neuigkeiten: Die Schule ist nun fertiggestellt und seit Kurzem auch schon in Betrieb. Vorschulkinder tummeln sich in der Pre-School, die Kinder der Primary-School präsentieren sich glücklich über ihre neu gewonnenen, sauberen und hellen Klassenräume, Teenager büffeln für den Schulabschluss.
In der Überzeugung, dass Bildung das höchste Gut unser aller ist und auch wichtigster Trumpf, um Fluchtursachen zu vermindern, hat sich der Landkreis Aichach-Friedberg – auf Initiative von Landrat Dr. Klaus Metzger, Kreisrat Helmut Lenz und ehemaliger Kreisrätin Eva Ziegler – dazu entschlossen, Kindern in Kenia eine Perspektive zu schenken, Spenden zu sammeln und eine Schule mitzugestalten. Ideengeber war Landrat des Landkreises Donau-Ries, Stefan Rössle, der unter anderem mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seines Landratsamtes für ein Schulprojekt in Namibia mit Fly & Help Spenden gesammelt hat.
Damit dieses Vorhaben auch für das Wittelsbacher Land gelingt, hat der Landkreis sich an die Stiftung Fly & Help gewandt. Mithilfe der Stiftung wurden bislang über 600 Schulen in Entwicklungsländern in Afrika, Asien und Südamerika renoviert, saniert oder neu gebaut.
„Unsere“ Schule entsteht in Elementeita Ward, Gilgil Sub County, Nakuru County im Südwesten von Kenia. Dort wurde nun die Grundschule „Mitimingi“ um ein neues Klassenzimmergebäude ausgebaut, das als Vorschule dienen wird. Vier bereits bestehende, sehr marode Klassenräume wurden renoviert. Außerdem konnten sechs Toiletten, inkl. Wassertanks und Waschbecken installiert werden, was die hygienische Versorgung für über 391 Schülerinnen und Schüler deutlich verbessert. Gleichzeitig wurden alle Räume mit lerngerechtem Mobiliar für Schüler wie für Lehrkräfte ausgestattet.


Unsere Schulgebäude erhalten Spenderschilder: Hier sehen Sie ein Schild, das auf einem von uns renoviertem Gebäudeteil montiert wird.

Update Januar 2022:
Die neuen Klassenzimmer sind nun auch von innen fertig. Jetzt müssen noch die bestehenden Klasssenräume renoviert werden.


Fotos 2021
Diese beiden Klassenzimmer waren sehr dunkel und luden nicht zum Lernen ein. Die Dächer waren so undicht, dass sich Pfützen in den Räumen bildeten. An trockenen Tagen staubte es im Klassenzimmer, da die Räumlichkeiten keinen Boden hatten.

So sieht es an der Grundschule aus. Die alten Klassenräume werden renoviert, ein neues Klassenzimmer kommt hinzu.
Die Stiftung Fly & Help“ schenkt Kindern aus aller Welt eine Zukunft. Seit der Stiftungsgründung 2009 bis Anfang 2022 wurden über 600 Schulen in über 52 Ländern fertig gestellt.
Hier finden Sie einen Vorstellungsfilm der Stiftung:
Jeder Cent kommt an!
Unterstützen Sie uns beim Erhalt unserer Landkreis-Schule „Mitimingi“
Spendenkonto
Westerwald Bank eG
BLZ 573 918
IBAN: DE94 5739 1800 0000 0055 50
Betreff: Kenia/Gilgil/Mitimingi
Mehr Infos zu Fly & Help: Fly & Help – Die Reiner Meutsch Stiftung (fly-and-help.de)
Wir danken allen, die unser Projekt unterstützen!
Sollten Sie beispielsweise als Kommune an einem weiteren Schulprojekt interessiert sein, wenden Sie sich bitte an: pia.schmitz-formes@fly-and-help.de

Aktion Streuobst – Wichtige QR Codes
Sortenerhaltungsgarten Kreisgut Aichach
Qualifizierte Obstbaumpflegende im Landkreis Aichach-Friedberg
Empfehlenswerte Apfel- und Birnensorten für Schwaben
Erfassung und Erhaltung alter Apfel- und Birnensorten im nördlichen Schwaben:
Übersichtskarte zu allen kartierten Obstbäumen
Zentrale Kernobstsortenerhaltung in Schwaben (Schlachters)
Abschlussveranstaltung – Vortrag des Pomologen Hans-Thomas Bosch
Abschlussbericht Kartierung Nordschwaben 2016-2019
Streuobsterfassung Projektflyer
Ergebnisse aus früheren Kartierungen in Schwaben:
Abschlussbericht Kartierung Donautal 2013-2015
Vor mehr als 200 Jahren waren allein in Bayern über 1500 Apfel- und Birnensorten verbreitet. Davon befinden sich 30 – 40 Sorten im Handel; 20 haben eine wirtschaftliche Bedeutung; im Einzelhandel sind es lediglich noch fünf bis sechs Sorten. 1868 werden für Schwaben u.a. Apfelsorten wie Sommerrabau und Winterquittenapfel oder Birnensorten wie Colomas Herbstbutterbirne und Wildling von Motte empfohlen. Sorten, die heute als verschollen gelten oder stark gefährdet sind.
Unter der Federführung des Monheimer Alb – AltmühlJura e. V. haben die Landkreise Neu-Ulm, Teile des Landkreises Augsburg, der gesamte Landkreis Donau-Ries und der Landkreis Aichach-Friedberg die Streuobsterfassung in Schwaben komplettiert. Unterstützt wurden sie dabei durch Mittel aus dem Programm „LEADER“, die den Regionen über die sogenannten Lokalen Aktionsgruppen (LAGn) wie z.B. dem Wittelsbacher Land Verein zur Verfügung gestellt werden. In den Allgäuer Landkreisen, im Landkreis Lindau, Günzburg und Dillingen ist diese Erfassung in den vergangenen Jahren schon durchgeführt worden.
Die Streuobstbestände mit ihren zahlreichen alten Apfel- und Birnensorten sind Teil unserer Kulturlandschaft. Diese Sortenvielfalt ist ein bedeutendes genetisches Erbe. Ohne unser Engagement kann sie nicht überdauern. Denn alte Sorten sind erhaltenswert. Sie nutzen uns auch heute noch: in der Züchtung, bei der Verwertung oder beim naturschonenden Anbau. So wurde gleich zu Beginn dieses Projekts die verschollene Apfelsorte Henzens Parmäne wieder entdeckt. Nur durch eine Suche in den Beständen der Region können vergessene Sorten wieder aufgefunden und für die Zukunft genutzt werden.
Die gefährdetsten regionaltypischen Kernobstsorten werden im Rahmen von Folgeprojekten zentral in der Versuchsstation für Obstbau in Schlachters und dezentral im Sortenerhaltunggarten im ehemaligen Kreisgut Aichach erhalten.
Für weitere Informationen melden Sie sich gerne bei der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege, Manuela Riepold

Der Landkreis Aichach-Friedberg erstellt ein Radverkehrskonzept, um den Nahverkehr für Fahrradfahrer im Alltag attraktiver zu gestalten. Auch der Freizeit- und Tourismusradler profitiert von den sich daraus ergebenden Infrastrukturmaßnahmen.
Der Landkreis Aichach-Friedberg hat in der Sitzung des Kreisentwicklungsausschusses am 12.07.2017 beschlossen, ein Radverkehrskonzept zu erstellen. Ziel ist eine systematische und strategische Förderung des Radverkehrs. Dafür soll in Zusammenarbeit mit den Kommunen, dem staatlichen Bauamt, den Fachstellen des Landratsamtes und weiteren Akteuren (z. B. Polizei, ADFC) ein zusammenhängendes Radverkehrsnetz für den Alltagsverkehr unter Berücksichtigung des Freizeitverkehrs erstellt werden. Die erforderlichen finanziellen Mittel für die Konzepterstellung wurden in den Haushalt 2018 eingestellt.
Im März 2018 wurde der Antrag zur Förderung durch die Kommunalrichtlinie gestellt. Der Bescheid für Zuwendungen aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative für das Vorhaben „Radverkehrskonzept für den Landkreis Aichach-Friedberg“ (Klimaschutzteilkonzept) ging beim Landkreis am 1. Oktober 2018 ein. Damit erhält der Landkreis bis zu 50 % der beantragten Gesamtsumme als nicht rückzahlbare Zuwendung für die Planungsleistungen Dritter. Der Bewilligungszeitraum war vom 01.07.2018 bis 30.09.2019, Förderkennzeichen 03K08965. Weitere Informationen unter klimaschutz.de.

Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bin hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.
Der Kreisentwicklungsausschuss hat in seiner Sitzung am 16.05.2018 den Auftrag zur Erstellung des Radverkehrskonzeptes an das Stadt- und Verkehrsplanungsbüro Kaulen, Aachen/München vergeben. Projektbeginn war der 01.07.2018, für die Konzepterstellung wurde rund ein Jahr benötigt. Aus den Maßnahmen und Handlungsvorschlägen, die dabei erarbeitet werden, konnte anschließend sukzessive mit der Umsetzung begonnen werden.
Die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises wurden aufgerufen, sich aktiv an der Erstellung des Radverkehrskonzepts zu beteiligen und Ihre Erfahrungen, Anregungen und Ideen einzubringen. Dazu fand am 11.09.2018 in Aichach und am 12.09.2018 in Friedberg je eine Auftaktveranstaltung mit Bürgerworkshops statt. Das Planungsbüro Kaulen stellte dabei die planerische Vorgehensweise und erste Ergebnisse der Bestandsaufnahme vor. An den beiden Abendveranstaltungen nahmen insgesamt 50 Bürgerinnen und Bürger teil.
Den Vortrag des Planungsbüros finden Sie hier.
Die Ergebnisse der ersten Bürgerworkshops finden Sie hier.
Mit dem projektbegleitenden Arbeitskreis und den Kommunen im Landkreis fand am 12.09.2018 zudem das erste Abstimmungsgespräch statt. Dabei wurden u. a. Ziele für die Erstellung des Radverkehrskonzepts definiert.
Der nächste Schritt war die Netzplanung. Dazu wurden alle relevanten Daten ausgewertet und ein idealtypisches Netz der Zielverbindungen erstellt, das mit den Baulastträgern und Fachstellen abgestimmt wird (= Prüfnetz). Am 22.01.2019 wurde dem projektbegleitenden Arbeitskreis und den Kommunen die Netzplanung vorgestellt. Diese hatten bis 20.03.2019 Zeit, die Vorschläge zu prüfen. Da hier sehr viele Vorschläge eingingen und die fachlichen Belange berücksichtigt werden mussten, war eine zweite Abstimmungsrunde notwendig. Diese wurde Anfang Mai abgeschlossen. Im Anschluss an die positive Abstimmung konnte das Planungsbüro Kaulen die Erfassung der Wegeführungen nach den vordefinierten Qualitätskriterien vor Ort durchführen. Die vorliegenden Daten wurden gegenübergestellt (Ist- und Soll-Zustand) und daraus ein Maßnahmen- und Handlungskonzept erstellt. Parallel dazu wurden das Handlungskonzept zur multimodalen Verknüpfung und das Fahrradabstellanlagenkonzept erarbeitet.
Dieser Soll-Ist-Zustand wurde den Bürgerinnen und Bürgern in einem 2. Bürgerworkshop am Montag, 20.05.2019 im Landratsamt in Aichach und am Dienstag, 21.05.2019 in der Mensa des Gymnasiums Friedberg präsentiert. Hier konnten Sie nochmals Vorschläge zur Verbesserung des Alltagsradwegenetzes einbringen bevor das Maßnahmen- und Handlungskonzept abgeschlossen und vom Kreistag beschlossen wird. Insgesamt nahmen etwa 65 Bürgerinnen und Bürger an diesen Workshops teil.
Den Vortrag des Planungsbüros finden Sie hier.
Die Ergebnisse des zweiten Bürgerworkshops finden Sie hier.
Den mit den Baulastträgern abgestimmten Entwurf der Kreisradnetzkarte finden Sie hier.
Die dazugehörigen Qualitätsempfehlungen zur Führung des Radverkehrs finden Sie hier.
Der Kreisentwicklungsausschuss hat in seiner Sitzung am 17.07.2019 über die vorliegenden Ergebnisse des Radverkehrskonzeptes beraten und dem Kreistag zum Beschluss empfohlen. Dieser hat am 24.07.2019 beschlossen, dass dem Radverkehrskonzept zugestimmt wird. Die Verwaltung soll die Kommunen bei der Umsetzung der baulichen Maßnahmen unterstützen und zu Fördermöglichkeiten beraten. Ebenso sollen gemeinsam die Säulen Kommunikation, Service und Information vorangebracht werden. Auch die Zusammenarbeit und Abstimmung mit den benachbarten Gebietskörperschaften bei der Umsetzung wird weiter forciert.

Der Landkreis hat eine zentrale Schlüsselrolle bei der Radverkehrsförderung: Er ist Koordinator, Berater und Ansprechpartner für die Kommunen und Ihre Bürger.
Ansprechpartnerin für den Radverkehr beim Landkreis Aichach-Friedberg ist Dipl.-Geogr. Ulrike Schmid. Zu ihren Aufgaben zählen u. a.
- die Erarbeitung von konstruktiven Lösungen für den Radverkehr gemeinsam mit einem externen Planungsbüro und den zuständigen Fachbereichen,
- die Beratung der Kommunen in Fragen der Radverkehrsförderung,
- die landkreisweite Informations- und Öffentlichkeitsarbeit,
- die Koordination gemeinsamer Aktivitäten,
- Kontaktperson für die Bürgerinnen und Bürger in allen Belangen des Radverkehrs.
Informationen zu den touristischen Themenradwegen sowie Radverleih-Stationen finden Sie auf den Seiten des Wittelsbacher Landes.