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Bei der „Schlüsselübergabe“ von links: Architekt Dominik Endres, Aichachs Bürgermeister Klaus Habermann, Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko, Schulleiterin Sabine Kreutle, Landrat Dr. Klaus Metzger, evangelischer Pfarrer Uli Leser-von Kietzell, Aichachs Stadtpfarrer Herbert Gugler, Ministerialbeauftragter Bernhard Buchhorn (Bild: LRA, Wolfgang Müller).
„Ist das eine schöne Schule?“ fragte Landrat Dr. Klaus Metzger bei der Einweihungsfeier des generalsanierten Anbaus der Wittelsbacher Realschule Aichach. Die Frage war natürlich rhetorisch, denn Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und auch die Gäste zeigten sich begeistert von dem in neuem Glanz erstrahlenden Anbau. Wie Architekt Dominik Endres erklärte, war das Gebäude zunächst komplett entkernt und anschließend mit viel Holz an der Fassade und im zum Vollgeschoss erweiterten 2. Stock wieder aufgebaut worden. Viel Licht und dezente Farbgebung bestimmen die Gestaltung.
Schulleiterin Sabine Kreutle bedankte sich im Namen der Schulfamilie für das komplett erneuerte Gebäude. Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko hob die staatliche Förderung hervor – insgesamt rund 8 Mio. Euro von Freistaat und Bund. Aichachs Bürgermeister Klaus Habermann freute sich über die gelungene Aufwertung des Schulzentrums und lobte das Miteinander der dort ansässigen Schulen. Aichachs Stadtpfarrer Herbert Gugler und evangelischer Pfarrer Uli Leser-von Kietzell segneten das Gebäude. Die Baumaßnahme wurde im Zeit- und Kostenrahmen abgewickelt.
Nachhaltige Bauweise – Fakten zum Bau
Aufgrund der steigenden Schülerzahlen und des damit verbundenen Raumbedarfs hat der Landkreis den in 1972 erstellten Anbau der Realschule Aichach grundlegend saniert und erweitert. Neben der kompletten Innenraumsanierung umfasste dies auch die haustechnische und energetische Modernisierung und Sanierung des Gebäudes.
Um den zusätzlichen Raumbedarf zu decken, wurde das 2. Obergeschoss zum Vollgeschoss erweitert. Nach Untersuchungen zur Nachhaltigkeit und zu Einsparungen von Bauzeit und Kosten wurde das Gebäude dafür bis auf den Rohbau zurückgebaut und das vorhandene Stahlbetontragwerk erhalten. Die Aufstockung des 2. Obergeschosses erfolgte dann in Holz-Tafelbauweise und mit einer Holzdachdecke.
Die neue Fassade über alle Geschosse (rund 1.500 m²) wurde aus dem Tragwerk vorgesetzten, wärmegedämmten Holzrahmenbauwänden mit dreifach verglasten Fenstern errichtet. Dabei wurden insgesamt über 241,70 m³ Holz verbaut, mit einer Speichermenge biogener Kohlenstoffe von 194,949 t CO2 geführt hat. Als „eine durch und durch grüne Schule“ bezeichnete Landrat Dr. Metzger das Vorhaben im Juli 2022, als der Kreistag die Baudurchführung beschloss. Das Ziel, ein Gebäude im Energieeffizienzstandard 55+ zu errichten, wurde unter anderem damit erreicht.
Auf dem Gründach stehen eine neue, mechanische zentrale Lüftungsanlage sowie eine Photovoltaik. Die gesamte Haustechnik – Sanitär, Heizung und Elektro – ist auf dem aktuellen Stand der Technik. Das Gebäude ist barrierefrei. Für den Brandschutz wurde der zweite bauliche Fluchtweg über einen umlaufenden Fluchtbalkon mit Außentreppe hergestellt. Auch die Außenanlagen und der Pausenhof wurden neugestaltet.
Moderne Unterrichtsräume, ausreichend Platz
Die Fachräume für Biologie, Musik und Zeichnen mit ihren Nebenräumen wurden im Erdgeschoss platziert. In den beiden Obergeschossen gibt es nun 14 Klassenzimmer mit flexiblen Intensivierungsräumen. Nach dem neuen pädagogischen Konzept wurde in der ehemals dunklen Gebäudemitte ein neuer, heller Kommunikations- und Begegnungsraum gestaltet, mit neuer Sitzstufenanlage im Erdgeschoss und mit Lerninseln in den oberen Etagen. Großzügige Deckenöffnungen mit einem Oberlicht sorgen für die passende Belichtung bis hinunter in das Erdgeschoss.
Im geplanten Zeit- und Kostenrahmen
Mit dem Bau begonnen wurde in den Sommerferien 2023, fertiggestellt wurde er zum Schuljahresbeginn 2025. Die Netto-Raumfläche beträgt knapp 3.000 m², die gesamten Projektkosten belaufen sich auf 18,75 Mio. Euro. Zwar ist das Projekt noch nicht schlussgerechnet, aber nach aktuellem Stand werden die im Haushalt angesetzten Projektkosten eingehalten.
Neu gestaltete Außenanlagen
Im Außenbereich sind attraktive Bereiche für Spiel, Sport und Aufenthalt im Freien entstanden. Gestärkt wurde die Wegeverbindung vom Nordeingang des Realschulanbaus in Richtung Deutschherren-Gymnasium und Busbahnhof. Ein zusätzlicher Weg entlang des Gymnasiums dient der Entzerrung der Schülerströme.
Die Fahrradabstellflächen wurden erweitert. Barrierefreie Stellplätze, Zufahrts- und Haltebereiche für Unterhaltsfahrzeuge sowie Anlieferzonen für Realschule und Schwimmhalle mit Archiv wurden im Gesamtkonzept berücksichtigt. Neue LED-Leuchten sorgen für eine energieeffiziente Beleuchtung des Geländes.
Begrünt wurde in einem naturnahen und klimaangepassten Konzept. Wildblumenwiesen, Stauden-, Strauch- und Baumpflanzungen tragen zur ökologischen Vielfalt und zur optischen Aufwertung der Grünanlagen bei, die zugleich als Retentionsraum für anfallendes Oberflächenwasser dienen.

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