Sie sind hier: Home » Blackout-Vorsorge: Abschluss der Projektgruppe „Flächendeckender Stromausfall“
Bild (© Landratsamt Aichach-Friedberg, Melanie Royer): Intensiv im Einsatz für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger: Die Mitglieder der Projektgruppe ‚Stromausfall‘ bei Sitzung Anfang Dezember im Landratsamt.
Der Landkreis Aichach-Friedberg schließt zum 31. Dezember 2025 planmäßig die Projektgruppe „Umsetzung des Sondereinsatzplans Flächendeckender Stromausfall“ ab. Damit endet ein intensiver Arbeitsprozess, der seit 2022 die landkreisweite Vorbereitung auf mögliche flächendeckende Stromausfälle maßgeblich vorangetrieben hat.
Ausgangspunkt war der 2021 erstellte „Sondereinsatzplan Flächendeckender Stromausfall“ von Kreisbrandinspektor Klaus Hartwig. Auf dieser Grundlage beauftragte Landrat Dr. Klaus Metzger im September 2022 die Projektgruppe unter Leitung von Boris Peter (Abteilungsleitung Öffentliche Sicherheit und Verbraucherschutz am Landratsamt), ein einheitliches Vorgehen aller Kommunen sicherzustellen. Vertreten waren das Landratsamt, Städte und Gemeinden, Kreisbrandinspektion, Polizei, Bundeswehr, Hilfsorganisationen und weitere Fachstellen.
In insgesamt 18 Sitzungen wurden umfangreiche Konzepte erarbeitet und abgestimmt. Zu den wichtigsten Ergebnissen zählen:
Damit wurden alle im Sondereinsatzplan formulierten Vorgaben erfolgreich umgesetzt und in konkrete Handlungsanweisungen überführt.
Trotz umfangreicher Maßnahmen bleibt die persönliche Vorsorge zentral. Nur wenn Bürgerinnen und Bürger Lebensmittel, Wasser und andere wichtige Güter für mehrere Tage bevorraten, können die ergänzenden Maßnahmen von Gemeinden und Landkreis ihre volle Wirkung entfalten. Um das Bewusstsein dafür zu stärken, wird die bereits 2023 gestartete Informationsarbeit Anfang 2026 durch eine gemeinsame Aktionswoche mit Supermärkten im gesamten Landkreis fortgeführt.
Angesichts internationaler Spannungen, hybrider Bedrohungen und der zunehmenden Verwundbarkeit kritischer Infrastrukturen erweitert der Landkreis seine strategische Ausrichtung. Ab 2026 führt eine neue Projektgruppe „Zivile Verteidigung“ die bisherige Arbeit fort und entwickelt die Planungen im Bereich Zivilschutz und zivile Verteidigung gezielt weiter.
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